Die Wing Tsun Kraftprinzipien

Mach Dich frei von Deiner eigenen Kraft! Nicht Muskelkraft ist entscheidend. Ziel ist es, sich von überflüssigem Krafteinsatz zu befreien und eine höhere Flexibilität durch bewußte Entspannung in Körper und Geist zu erreichen. 

Mach Dich frei von der Kraft des Gegners! Durch gezieltes taktiles Training (Sensibilisierung des Kontaktgefühls), erreicht der Anwender eine höhere Sensibilität für die Kräfte des Angreifers. Der Anwender kann sich dadurch der Krafteeinwirkung entziehen. 

Verwende die Kraft des Gegners gegen ihn selbst! Die Kräfteeinwirkungen werden vom Anwender auf Richtung und Intensität (entsprechend des 2. Prinzips) identifiziert, aufgenommen und verstärkt wieder gegen den Gegner eingesetzt. 

Füge Deine eigene Kraft hinzu! Entsprechend dem 3. Prinzip, borgt sich der Anwender die Angriffskraft des Gegners und fügt seine eigene Kraft hinzu.

Wing Tsung ist eine chinesische Kampfkunst, die vor ca. 250 Jahren in China von einer buddistischen Nonne Namens Ng Mui entwickelt wurde.

Ihr Ziel war es, ein System zu erfinden das es möglich machen sollte, auch gegen größere und stärkere Gegner zu bestehen und sie möglichst schnell und effektiv kampfunfähig zu machen.

Die erste Schülerin von Ng Mui war das junge Mädchen Yim Wing Tsung - nach der auch der Name dieser Kampfkunst benannt worden ist.

Wing Tsung wurde im Geheimen und nur innerhalb engster Familien- und Freundeskreisen - von Generation zu Generation - weitergegeben.

Erst Großmeister Yip Man machte Wing Tsung für die Öffentlichkeit zugänglich.

Sein bekanntester Schüler war Bruce Lee.

Nach dem Tod Yip ManŽs brachte Leung Ting (einer seiner begabtesten Schüler) das Wing Tsung nach Europa.

Von dort aus begann die weltweite Verbreitung.
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