Die Wing Tsun Kampfprinzipien

Ist der Weg frei stoß vor! Der Anwender soll stets den Drang verspüren, vor d.h. direkt in den Gegner hineinzugehen. 

Bleibe kleben! Bekommt der Anwender mit dem Gegner Kontakt, so nimmt er den Arm oder das Bein nicht zurück, sondern strebt durch ständigen Vorwärtsimpuls in den Gegner hinein. 

Gib nach! Setzt der Gegner viel Kraft in dem Kontakt ein, so gibt der Anwender entsprechend dem Vektor (Angriffspunkt, Größe und Richtung der Kraft) in Form einer taktilen, reflexartigen Reaktion nach. 

Zieht der Gegner sich zurück, folge! Das 4. Prinzip ist die Synthese aus den Konsequenzen des 1. und des 2. Prinzips. 

Die Konsequenz des 2. Prinzips ist das Vordringen (wie Wasser) in jede sich ergebende Lücke. Weicht der Gegner zurück, entspricht das 4. Prinzip der Konsequenz des 1. Prinzips.

Wing Tsung ist eine chinesische Kampfkunst, die vor ca. 250 Jahren in China von einer buddistischen Nonne Namens Ng Mui entwickelt wurde.

Ihr Ziel war es, ein System zu erfinden das es möglich machen sollte, auch gegen größere und stärkere Gegner zu bestehen und sie möglichst schnell und effektiv kampfunfähig zu machen.

Die erste Schülerin von Ng Mui war das junge Mädchen Yim Wing Tsung - nach der auch der Name dieser Kampfkunst benannt worden ist.

Wing Tsung wurde im Geheimen und nur innerhalb engster Familien- und Freundeskreisen - von Generation zu Generation - weitergegeben.

Erst Großmeister Yip Man machte Wing Tsung für die Öffentlichkeit zugänglich.

Sein bekanntester Schüler war Bruce Lee.

Nach dem Tod Yip ManŽs brachte Leung Ting (einer seiner begabtesten Schüler) das Wing Tsung nach Europa.

Von dort aus begann die weltweite Verbreitung.
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